Gesetzgebung



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Gesetzgebung

Bezeichnung :

Art des Regelwerks :

Themengebiet :

Bezeichnung : Richtlinie 94/9/EG über Geräte und Schutzsysteme in explosionsgefährdeten Bereichen - ATEX 95

Art des Regelwerks : Europäische Richtlinie

Themengebiet : Sicherheit

Beschreibung :

Die Richtlinie 94/9/EG, allgemein als ATEX-Produkt-Richtlinie oder ATEX 95 bekannt (ATEX = ATmosphères EXplosibles, dt: explosionsfähige Atmosphären), ist eine europäische Richtlinie, die im Juli 2003 in Kraft getreten ist. Oberstes Ziel ist der Explosionsschutz, und zwar nicht nur für elektrische Bereiche, sondern auch für mechanische Bereiche. Sie wurde in Deutschland in die Explosionsschutzverordnung (11. Verordnung zum Geräte- und Produktsicherheitsgesetzt, GPSGV) umgesetzt und verpflichtet die Hersteller von Betriebsmitteln, von denen eine Zündgefahr in explosiven Atmosphären ausgeht, zur Einteilung ihrer Geräte in Sicherheitsstufen basierend auf den Eigenschaften der explosiven Stoffe. In bezug auf die Kältetechnik heißt das, dass zahlreiche Komponenten wie z.B. Verdichter, Wärmeübertrager oder Ventile hinsichtlich ihrer Zündgefahr beurteilt werden müssen. Wie bei allen europäischen Richtlinien des "neuen Konzepts", müssen Konformitätsbewertungen für die betroffenen Geräte durchgeführt werden, die dann mit der CE-Kennzeichnung versehen werden (siehe auch DGRL). Siehe auch: ATEX 137, 1999/92/EG; 94/9/EG zum Download , GPSG zum Download

Bezeichnung : Richtlinie 99/92/EG über Mindestvorschriften zur Verbesserung des Gesundheitsschutzes und der Sicherheit der Arbeitnehmer, die durch explosionsfähige Atmosphären gefährdet werden können - ATEX 137

Art des Regelwerks : Europäische Richtlinie

Themengebiet : Sicherheit

Beschreibung :

Die Richtlinie 99/92/EG, allgemein als ATEX 137 bekannt (ATEX = ATmosphères EXplosibles, dt: explosionsfähige Atmosphären), ist eine europäische Richtlinie, die im Oktober 2002 in Kraft getreten ist. Oberstes Ziel ist der Explosionsschutz, und zwar nicht nur für elektrische Bereiche, sondern auch für mechanische Bereiche. Sie wurde in Deutschland in der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) umgesetzt und verpflichtet die Betreiber von Anlagen zur Erstellung eines Explosionsschutzdokuments. In diesem müssen die Risiken, die von explosionsfähigen Atmosphären ausgehen, beurteilt werden unter Berücksichtigung der eingesetzten Betriebsmittel, ihrer Nutzung sowie der Arbeitsumgebung. Darauf basierend wird eine Einteilung der explosionsgefährdeten Bereiche in Zonen vorgenommen, abhängig von der Häufigkeit und Dauer des Auftretens von explosiven Atmosphären. Die Erstellung des Explosionsschutzdokuments ist für Neuanlagen vor Inbetriebnahme Pflicht. Siehe auch: ATEX 95, 94/9/EG; 99/92/EG zum Download ; GPSG zum Download

Bezeichnung : Richtlinie 2004/108/EG über elektromagnetische Verträglichkeit

Art des Regelwerks : Europäische Richtlinie

Themengebiet : Sicherheit

Beschreibung :

Die Richtlinie 2004/108/EG über elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) ist eine europäische Richtlinie und ersetzt ab dem 20. Juli 2007 ihren Vorgänger, die 89/336/EWG. Ziel der EMV ist der Schutz vor elektromagnetischen Störungen durch Geräte. In Deutschland wurde die EMV in das Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Geräten (EMVG) umgesetzt. Dieses Gesetz gilt für alle Geräte, Systeme und Anlagen, die elektrische oder elektronische Bauelemente enthalten und regelt deren Inverkehrbringen und Betreiben hinsichtlich ihrer Störaussendung und ihrer Störfestigkeit. Die wichtigsten Anforderungen der EMV an Geräte sind folgende: Elektromagnetische Störungen dürfen die Funktionsfähigkeit von Funk- und Telekommunikationsanlagen nicht beeinträchtigen; Geräte müssen über ein gewisses Maß an Immunität gegenüber elektromagnetischen Störungen verfügen, das es ihnen gestattet, im Rahmen der vorgesehenen Benutzung ohne unannehmbare Beeinträchtigung zu funktionieren. Wie bei allen europäischen Richtlinien des "neuen Konzepts", müssen Konformitätsbewertungen für die betroffenen Geräte durchgeführt werden, die dann mit der CE-Kennzeichnung versehen werden (siehe auch DGRL). 2004/108/EG zum Download , EMVG zum Download

Bezeichnung : Richtlinie 73/23/EWG zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend elektrische Betriebsmittel zur Verwendung innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen

Art des Regelwerks : Europäische Richtlinie

Themengebiet : Sicherheit

Beschreibung :

Die 73/23/EWG, bekannt unter dem Namen Niederspannungsrichtlinie, ist eine europäische Richtlinie. Sie besteht seit 1973 und wurde bislang nur im Hinblick auf die CE-Kennzeichnung durch die Richtlinie 93/68/EWG geändert. Eine Überarbeitung ist geplant. Ziel der 73/23/EWG ist es, die Sicherheit von elektrischen Geräten zu verbessern. Sie betrifft elektrische Betriebsmittel zur Verwendung bei einer Nennspannung zwischen 50 und 1000 V für Wechselstrom und zwischen 75 und 1500 V für Gleichstrom. Die Niederspannungsrichtlinie wurde in der ersten Verordnung zum Geräte und Produktsicherheitsgesetz (GPSGV) in deutsches Recht umgesetzt. Wie bei allen europäischen Richtlinien des "neuen Konzepts", müssen Konformitätsbewertungen für die betroffenen Geräte durchgeführt werden, die dann mit der CE-Kennzeichnung versehen werden (siehe auch DGRL). 73/23/EWG zum Download ,GPSG zum Download

Bezeichnung : Richtlinie 2002/95/EG zur Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten

Art des Regelwerks : Europäische Richtlinie

Themengebiet : Umwelt

Beschreibung :

Die RoHS (Restriction of Hazardous Substances) Richtlinie ist eine europäische Richtlinie, die im Februar 2003 in Kraft getreten ist. Sie hat zum Ziel, den Einsatz von gefährlichen Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten zu reduzieren. Betroffen sind die Stoffe Blei, Cadmium, Chrom VI, Quecksilber und die Flammhemmer PBB (polybromiertes Biphenyl) und PBDE (polybromierter Biphenylether). Ihr Einsatz ist ab einer Menge von 0,1 Gewichtsprozent pro homogenem Werkstoff bis auf wenige Ausnahmen ab dem 1. Juli 2006 in Elektro- und Elektronikgeräten verboten. Für die Kältetechnik heißt das, dass auch Komponenten, die als solche zwar nicht von der RoHS Richtlinie betroffen sind, aber für den Einbau in Geräte bestimmt sind, die in ihren Geltungsbereich fallen, frei von den genannten Stoffen sein müssen. Dazu zählen z.B. Verdichter für Haushaltskühlschränke und Tiefkühlgeräte. Überwachungs- und Kontrollgeräte wie z.B. Thermostate fallen nicht in den Geltungsbereich der RoHS, sondern der WEEE Richtlinie. Wie bei allen europäischen Richtlinien des "neuen Konzepts", müssen Konformitätsbewertungen für die betroffenen Geräte durchgeführt werden, die dann mit der CE-Kennzeichnung versehen werden (siehe auch DGRL). Betroffen sind Hersteller, Händler und Importeure von Elektro- und Elektronikgeräten. In Deutschland wird die RoHS Richtlinie durch das Elektrogesetz (ElektroG), das im März 2005 in Kraft getreten ist, in nationales Recht umgesetzt. 2002/95/EG zum Download , ElektroG zum Download

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