Brexit: Unsicherheit nimmt zu

Am 15. Januar soll es soweit sein: das britische Parlament stimmt über den Brexit ab – weniger als 2 Monate bevor Großbritannien die EU offiziell verlässt. Für die Industrie ist die Situation aufgrund der wachsenden Unsicherheit bereits mehr als kritisch. Sollte es aber zu einem harten Brexit kommen, das heißt, falls das Parlament die von Premierministerin May mit der EU ausgehandelte Lösung ablehnt, wäre das wohl die denkbar schlechteste Lösung für alle. Dass es dazu kommt sei jedoch, so viele Experten, sehr wahrscheinlich.

 

Nächster Schritt, so hört man weiter, wären dann Neuwahlen mit dem Ziel, aus der Sackgasse herauszukommen und den Termin für den Ausstieg aus der EU weiter nach hinten zu verschieben oder weitere Vorbereitungen dafür zu treffen, dass es keine Einigung gibt. Kurz gesagt: keiner weiss, was kommt. Für die Industrie ist die Situation kaum mehr tragbar, befürchtet werden zum Beispiel Lieferverzögerungen, Zölle, Markteinbrüche und Arbeitsplatzverlust. Am schlimmsten aber sei die Unsicherheit.

 

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