USA: Konservative Gruppierungen gegen HFKW Phase-Down

22 konservative Organisationen aus Industrie und Wissenschaft haben US Präsident Trump in einem Brief dazu aufgerufen, das Kigali Amendment zu einem weltweiten HFKW Phase-Down nicht zu unterzeichnen, da der wirtschaftliche Schaden größer als die Vorteile für die Umwelt seien. Der Kongress solle seine Zeit eher darauf verwenden, die Bürokratie zu vereinfachen, anstelle alles noch weiter zu komplizieren.

 

Gleichzeitig wurden in den vergangenen Wochen ähnliche Briefe, ebenfalls von konservativen Senatoren und Gruppierungen an Präsident Trump geschickt, die genau das Gegenteil forderten.

 

In dem neuen Brief heißt es, die Vorteile für die Umwelt durch einen Ersatz der HFKWs seien, wenn überhaupt, minimal. Die „meisten“ Studien hätten ergeben, dass der weltweite Temperaturanstieg bis 2050 durch die Umsetzung des Kigali Amendments höchstens durch einen nicht messbaren Betrag reduziert werden könne.

 

„Bei Umsetzung des Kigali Amendments müssten die Amerikaner früher oder später ihre Klimageräte und Kühlschränke durch teurere Alternativen ersetzen“, so Myron Ebell, Direktor des Zentrums für Energie und Umwelt der Organisation CEI. „Unternehmen, die neue, teurere Chemikalien produzieren, und Hersteller, die diese nutzen, würden von dem Amendment profitieren. Aber für Privathaushalte und andere Geschäfte würden die Kosten steigen.“

 

Auf der anderen Seite sprechen sich die Gruppierungen nicht grundsätzlich gegen den Einsatz von HFOs aus, machen aber deutlich, dass Verbraucher und Unternehmen darüber entscheiden sollten, wann und wie sie die HFKWs durch HFOs ersetzen – und nicht Regierungen oder die Vereinten Nationen.

 

“Mit solchen Vorschriften werden die Fortschritte, die Trump im Hinblick auf die Förderung von Wirtschaft und Investitionen, Senkung der Arbeitslosigkeit, und Steigerung der Einkommen erzielt hat, aufs Spiel gesetzt“, so Ebell abschließend.

 

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