FCKW-11 Emissionen Topthema bei Montrealer Protokoll Meeting in Wien

Die NGO Environmental Investigation Agency (EIA) hatte bereits vor dem Montrealer Protokoll Treffen in Wien einen Bericht veröffentlicht, aus dem hervorging, dass in China trotz Verbot in großem Umfang illegal FCKW-11 bei der Herstellung von Schäumen eingesetzt wird. Die dabei freigesetzten Mengen des ozonzerstörenden Gases stellen eine echte Bedrohung für die Heilung der Ozonschicht und das Klima dar.

 

Die Regierungen hatten das Thema als Toppriorität auf die Tagesordnung des Wiener Treffens gesetzt und sich geschlossen dafür ausgesprochen, dass es dringend erforderlich sei zu reagieren. Die chinesische Regierung bestätigte, dass sie zu umfassender Kooperation und Transparenz bereit sei, um die Quelle der Emissionen so schnell wie möglich zu identifizieren und dagegen vorzugehen, um den Erfolg des Montrealer Protokolls nicht zu gefährden. Entsprechende Entscheidungen sollen auf dem nächsten Treffen der Parteien in Quito im November dieses Jahres getroffen werden. Bis dahin sollen möglicherweise auch bereits weitere Daten vorliegen.

 

www.eia-international.org

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